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Langlaufstock

 

Stocklänge

Die Wahl eines korrekt abgelängten Stockes ist nicht nur für den Vortrieb wichtig. Ein zu langer oder zu kurzer Stock kann zu erheblichen Überlastungserscheinungen führen - von Verspannungen bis hin zu chronischen Schäden! 

Technikabhängige Auswahl

Nachdem sich die Langlauftechnik in den letzten Jahren sowohl im klassischen, wie auch im freien Stil verändert hat, weicht die erforderliche Stocklänge für beide Technikarten nicht mehr stark voneinander ab.

Allerdings immer noch so viel, dass derjenige, der beide Technikarten häufig läuft, um die Anschaffung zweier Paare nicht herumkommt, denn nur mit der optimalen Stocklänge kann eine saubere Technik gelaufen werden, die vor vorzeitiger Ermüdung und Fehlbelastung schützt.

Gemessen wird vom Schlaufenaustritt bis zur Spitze; wobei herstellerseitig die Stöcke in Abständen von 2,5 cm gefertigt werden. 

Diagonaltechnik

Für das klassische Laufen kann man die optimale Stocklänge mit der Formel 0.85 mal Körpergröße errechnen, praktisch ist damit der Schlaufenaustritt in etwa auf Achselhöhe. 

Skatingtechnik

Für das Skaten kann man die optimale Stocklänge mit der Formel 0.9 mal Körpergröße errechnen, praktisch ist damit der Schlaufenaustritt auf Kinnhöhe.

Anpassung nach Zielgruppe bzw. Bewegungserfahrung.

Das Berechnungsergebnis kann nur ein Anhalt sein. Der sportliche Läufer mit hoher Armkraft wird längere Stöcke wählen, der Ungeübte eher etwas kürzere.

Tipp: Im Übrigen ist das Kürzen von Stöcken bedeutend einfacher als das Verlängern. 

Griffmaterial

Bei den Griffen lohnt sich vor dem Kauf auch noch ein Blick auf das verwendete Material. Es sollte nicht zu glatt sein, da nur eine griffige Oberfläche ein saubere Stockführung ermöglicht.

Weiches, griffiges Material hat meistens auch noch den Vorteil einer guten Wärmeisolierung, was vor Erfrierungen der Finger schützen kann. Vielleicht greifen Sie ja zu Kork?!?

Griffe mit seitlich angeformten Auflageflächen für die Hand, die auch die Stockführung beim Armschwung nach hinten erleichtern sollen, haben sich am Markt nicht durchsetzen können.

Hinweis: Der Handschuh sollte zu Zwecke einer sauberen Stockführung eng anliegen und feine Nähte haben.

Stockgriff mit Handschlaufe

Handschlaufen

Die Handschlaufen sollte man so einstellen, dass die Hand den Griff mittig umfasst und nichts zwickt. Dazu führt man die Hand von innen und unten durch die Schlaufe durch und umfasst dann Schlaufenbänder und Griff mit Daumen und den übrigen Fingern.

Durchgesetzt haben sich in den letzten Jahren Schlaufensysteme, bei denen mittels zusätzlichem Riemen und Klettverschluss eine verbesserte Verbindung zwischen Hand und Griff erreicht wird.

Die Haltearbeit für die Stöcke / Ermüdung wird damit reduziert, die Stöcke werden beim Vorschwingen der Arme fast automatisch wieder in die richtige Position gebracht. Der Druck auf die Hand wird gleichmäßiger verteilt als bei einfachen Schlaufen.

Schneeteller

Die sogenannten Schneeteller sind entweder mit einfachen Stahlspitzen oder aber mit hochwertigen Hartmetallspitzen versehen. Der hieran angeformte Schneeteller sollte nicht zu klein sein, weil man damit nämlich nur auf fest präparierten Loipen zu Recht kommt.

Die Spitzen bieten einerseits bei eisigen Verhältnissen einen guten Halt, bedeuten andererseits aber auch eine Gefährdung durch mögliche Stichverletzungen. Besondere Vorsicht ist für nachfolgende Läufer und im Begegnungsverkehr geboten.

Stahlspitze
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